„Derzeit beobachten wir, wie die romantische Illusion so mancher Alt-68er von einer multikulturellen Gesellschaft am harten Fels der Realität zerplatzt“, so der CDU-Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer.

Die Überdehnung bzw. der Missbrauch des Grundrechtes auf Asyl durch eine Vielzahl von Flüchtlingen einerseits wie das Fehlen eines funktionierenden geordneten Zuwanderungsregimes nach Deutschland andererseits seien maßgeblich für derzeitig inakzeptable Situationen vielerorts in Deutschland verantwortlich. Die bedauerlichen Auseinandersetzungen zwischen der deutschen Bevölkerung und den Flüchtlingen wie auch der Flüchtlingsgruppen untereinander zeigten überdeutlich, wo Toleranzschwellen des Miteinanders überschritten wurden und werden.

Langzeiterfahrungen mit fehlender Integrationsbereitschaft und Integrationsfähigkeit Zugewanderter würden auch dazu beitragen, dass wir in Deutschland derzeit vielerorts „statt auf der vom linken Parteienspektrum immer versprochenen paradiesischen Wiese bereichernder kultureller Vielfalt zunehmend auf einem hoch explosiven Pulverfass unterschiedlicher nicht integrierter Kulturen sitzen.“

Fischer forderte daher Einwanderer wie auch Einheimische zu größeren Integrationsbemühungen auf.
Diejenigen, die zu uns kämen und auf Dauer hier leben wollten, müssten bereit sein, sich zu unserem Rechtsstaat zu bekennen, schnell und engagiert die deutsche Sprache lernen und sich an die geltenden Gesetze halten. Deutschland sei zwar ein weltoffenes Land und solle es auch bleiben, sagte Fischer, „aber Toleranz ist keine Einbahnstraße“.

Leider hätten die Verantwortlichen in vielen Landesregierungen und Kommunen aus ideologischen Gründen viel zu lange ihre Augen vor den tatsächlichen Problemen und Problemgruppen verschlossen und die Zustände ideologisch verbrämt. Eine zögerliche Abschiebung von Menschen ohne Aufenthaltsrecht selbst bei Straffälligkeit belaste das Rechtsempfinden von Bürgern, die Knöllchen für kleinste Verkehrssünden pünktlich bezahlten, unnötig und sei eine Mitursache für die vielerorts zur Schau gestellte pauschale Ablehnung von Flüchtlingen. Es gelte daher, jetzt möglichst schnell und effizient die Trümmer geplatzter multikultureller Luftschlösser wegzuräumen, um über ein funktionierendes Zuwanderungs-, Integrations- und Abschiebungsregime für Deutschland den Weg in ein dauerhaft friedliches, freiheitliches und demokratisches Gemeinwesen zu ebnen.

„Über Integration darf nicht nur in Sonntagsreden fabuliert werden, sie ist von den Zuwandernden konsequent einzufordern und muss von der öffentlichen Hand ebenso konsequent unterstützt werden, damit Zuwanderung gerade vor dem Hintergrund unserer demographischen Entwicklung dauerhaft akzeptiert wird“, so Fischer.

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