Interessantes entdeckt man in der Haushaltsrede der Stutenseer Grünen

 

Interessantes entdeckt man in der Haushaltsrede der Stutenseer Grünen für das Jahr 2015. Die Grünen haben damals erkannt, dass die Mieten durch Siedlungsdruck steigen und es dadurch immer häufiger zur Wohnungslosigkeit kommt. Auch haben die Grünen bereits damals gefordert, dass die Stadt für Teile der Bevölkerung „bezahlbaren Wohnraum“ schaffen muss. Ebenfalls erkannt haben die Grünen seinerzeit, dass durch den Siedlungsdruck Forstflächen wegfallen werden. Auch wenn es die Grünen damals nicht näher erläutert haben – sie können nur den Lachwald damit gemeint haben, denn ein anderer Forst stand nie zur Debatte. In diesem Zusammenhang verweisen die Grünen auf die Notwendigkeit von ökologisch hochwertigen Ausgleichsflächen.

Die Forderungen sind damals wie heute nahezu deckungsgleich mit denen der CDU/FDP-Fraktion.

Knapp zwei Jahre später machen die Grünen jedoch eine 180-Grad-Wendung! Populismus lässt grüßen!

Wer sich wirklich für bezahlbaren Mietwohnraum stark macht, der muss erkennen, dass sich günstige Mieten nur kalkulieren lassen, wenn die Stadt entsprechende Flächen im Eigentum hat. Aus Sicht der CDU/FDP-Fraktion geht das nur auf einer Teilfläche des Lachwaldes. Echte Alternativen hat uns noch niemand aufzeigen können.

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